Jürg Hartmann
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Die Philosophie der Organisations-Entwicklung Es ist gar nicht so einfach, eine kurze aber griffige Erklärung von OE zu geben. OE-lerInnen sagen, OE lasse sich nicht beschreiben, sondern nur erleben und PraktikerInnen verzweifeln immer wieder beim Versuch, jemandem in Kürze ein anschauliches Bild von OE zu vermitteln. So ist es kein Wunder, dass in der Literatur vor wenigen Jahren 42 Definitionen gezählt wurden, von denen die meisten für den Praktiker und Kunden ziemlich akademisch und abstrakt klingen. Generell kann man sagen: OE ist ein Veränderungsprozess einer Organisation (Unternehmen, Schule, Verwaltung, Institution etc.) und der darin tätigen Menschen. Dabei geht es darum, die Veränderungen so zu gestalten, dass sie nicht nur als unvorhergesehene bzw. spontane Nebenwirkungen technologischer, wirtschaftlicher oder personeller Neuerungen auftreten, sondern dass sie anhand klarer Prinzipien, Ziele und Werte vorbereitet, eingeleitet und durchgeführt werden. Und es geht darum, Veränderungen an der konkreten Situation der Organisation und den darin arbeitenden Menschen auszurichten. Dazu sagte seinerzeit Galileo Galilei: Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.
Und das gilt selbstredend auch für Organisationen:
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